WERNER H.SCHOCH
LABOR FÜR QUARTAERE HOELZER
START HOLZBESTIMMUNG KONTAKT LINKS PUBLIKATIONEN AUS DEM ARCHIV AKTUELL DAS LABOR Mikrobild (Längsschnitt), im Gefäss findet sich das wertvolle Räucherharz, goldbraun durchscheinend. Tangentialschnitt eines Holzes aus dem römischen Vicus Tasgetium. Bauarbeiten an der Fossa Carolina (aus der Würzburger Bistumschronik von Lorenz Fries). Früheste schriftliche Quellen weisen für den Bau auf das Jahr 793 hin. Umzeichnung der Torhalle im Kloster Lorsch, UNESCO-Weltkulturerbe. In den Mauerfugen finden sich bauzeitliche Holzkeile zur Ausrichtung der Steinquader.
  ANALYSEN 2013            zum Vergrössern            Fotos anklicken Parkett, Holzartbestimmung Unbekanntes Holz, für altes Parkett verwendet B. Lysser, Interessengemeinschaft der Schweizerischen Parkettindustrie, ISP, Heimberg / BE Fossile Stammscheibe ‘Holz rondom’, Winterausstellung auf dem Säntisgipfel Hansueli Schällibaum AG, Ingenieure und Architekten, Ebnat-Kappel Tianluoshan, P. Zejiang, China Proben für die dendrochronologische Untersuchung aus prähistorischer Siedlung John Francuz, Arch. Dienst des Kantons Bern, Dendrolabor, Sutz Zürich, Parkhaus Opéra Faserproben aus Webgewichten und Lochungen in Horgener-Gefässkeramik Christian Harb, Amt für Raumentwicklung, Kantonsarchäologie Zürich, Dübendorf Regensdorf Geissberg, Gubrist Holzkohlen aus diversen Strukturen, Auswahl für die 14C-Bestimmung Beat Horisberger, Amt für Raumentwicklung, Kantonsarchäologie Zürich, Dübendorf Schöningen, Niedersachsen Hölzer und Speerfragmente aus dem Jagdplatz des Homo heidelbergensis Pascale Richter, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Hannover Wettswil, Bäumlisächer Holzkohlen aus diversen Strukturen, Auswahl für die 14C-Bestimmung Daniel Käch, Amt für Raumentwicklung, Kantonsarchäologie Zürich, Dübendorf Theodulgletscher / VS Holzfunde von der Walliser-Seite des Passüberganges Philippe Curdy, Sophie Providoli, Musée d’Histoire du Valais, Sion Schnidejoch / VS Holzfunde von der Walliser-Seite des Passüberganges Philippe Curdy, Musée d’Histoire du Valais, Sion Fürstentum Liechtenstein Holz aus Bronzemanschette und mineralisiertes Holz aus Lanzenspitze Ulrike Mayr, Archäologin, Amt für Kultur / Archäologie, Triesen / FL SZ, Schweiz. Nationalmuseum Schwertgriff, im Vergleich mit dem Schwert aus dem Zugersee von Oberwil Jonathan Frey, Projektleiter, Amt für Städtebau, Zürich Risch-Buonas, ZG Datenerhebung an 350 Pfahlproben aus einer Tauchgrabung Niels Bleicher, Dendrolabor Zürich, Gishan Schaeren, Kantonsarchäolgie ZG Parkett, Holzartbestimmung Schadenfall, einheimisches oder tropisches Holz? B. Lysser, Interessengemeinschaft der Schweizerischen Parkettindustrie, ISP, Heimberg / BE Spina, Provinz Ferrara / I Hölzer und Holzkohlen aus der etruskischen Stadt, Grabung 2013 Martin Mohr, Archäologisches Institut der Universität Zürich Monte Iato, Sizilien / I Hölzer und Holzkohlen aus der Grabung 2013 Martin Mohr, Archäologisches Institut der Universität Zürich Colombier / NE Holzkohle aus früh- / mittelbronzezeitlichen Gräbern Patrick Gassmann, Office du Patrimoine et de l’Archéologie, Hauterive / NE Altrier / Luxemburg Holzprobe aus einem hallstattzeitlichen Grab Antoinette Rast-Eicher, ArcheoTex, Büro für archäologische Textilien, Ennenda Oberwinterthur, Römerstrasse Hölzer aus der Verfüllung eines Soodbrunnens Markus Roth, Amt für Raumentwicklung, Kantonsarchäologie Zürich, Dübendorf Zug, Rothuswiese Analyse von Holzkohlen und Auswahl zur 14C-Datierung Renata Huber, Abteilung Ur- und frühgeschichtliche Archäologie, Kantonsarchäologie Zug Abegg-Stiftung, Riggisberg Faserbestimmung an Geflechten und Schnüren aus dem Bestand SNM Friederike Leibe, Abegg-Stiftung, Riggisberg / BE Oberkassel-Ramersdorf / D Merowingerzeitlicher Grabbefund, stark inkohlte Holzreste aus dem Grab Ursula Tegtmeier, Labor für Archaeobotanik, Institut für Ur- und Frühgeschichte, Universität zu Köln Surenenpass / UR Untersuchung eines wahrscheinlich eisenzeitlichen Hausgrundrisses, Holzkohle Urs Leuzinger, Grabungsleiter, Amt für Archaeologie Kt. Thurgau Lac Sidi Ali / Marokko Analyse von zwei Stängelfragmenten aus Seesediment Christoph Zielhofer, Eva Leitholdt, Fakultät für Physik und Geowissenschaften, Universität Leipzig Unteraargletscher / BE Vom Gletscher freigegebenes Holz aus einer Warmphase, Holzbestimmung Hansheinrich Bachofen, dipl. Forsting. ETH, Dietikon Kloster Lorsch D Bauuntersuchungen, Renovation, Hölzer aus Mauerfugen, 2. Serie Katarina Papajanni, Lehrstuhl für Baugeschichte, Historische Bauforschung und Denkmalpflege, TU München Alpen-Passübergang / BE   Holzartefakte von einem Passübergang im Kt. Bern (Ort noch nicht publiziert) Johanna Klügl, Restauratorin, Archäologischer Dienst des Kantons Bern Liguster, Dänemark Bestimmung des Alters von Ligustersträuchern Brigitte Sparresoe Zigeunerplatz, Zugersee / ZG Einbaum mit Ladung aus dem Mittelalter (Tauchfund) Adriano Boschetti, Kantonsarchäologie Zug Trägermaterial Parkett Trägermaterial von Mehrschichtparkett gibt zu Beanstandung Anlass Interessengemeinschaft der Schweizerischen Parkettindurstrie, Bernhard Lysser, Oberexpere Burgruine Pfeffingen / BL Bestimmungen der Holzarten an originalen Gerüsthölzern aus dem Wohnturm Köbi Obrecht / Kantonsarchäologie des Kantons Baselland Kanton Graubünden Holzspuren im Zusammenhang mit einem Gewaltverbrechen Kantonspolizei, Kriminaltechnische Dienste und Staatsanwaltschaft Graubünden Jerusalem, Israel Expertise an mineralisertem Holz an Eisennägeln (‘Nails from Caiaphas’) Felix Golubev, producer of a documentary series for Discovery Sciences US Otzing, Bayern. Blockbergung Holzspuren aus einer Hallstattzeitlichen Männerbestattung Barbara Zach, Archäobotanik Labor Zach / Archäologische Staatssammlung München Ilmendorf, Bayern, D Holzreste aus einem Hallstattzeitlichen Frauengrab Barbara Zach, Archäobotanik Labor Zach / Archäologische Staatssammlung München Bernried bei Neukirch, BW, D Hölzer aus einer neu entdeckten neolithischen Siedlung Franz Hau, Baumpflege und Höhenarbeiten, Leutkirch im Allgäu Arth-Goldau / SZ Fossile Hölzer aus zwei Baugruben Thomas Reichlin, Bauunternehmung, Arth-Goldau Grabung “Opéra” Zürich Faserproben von Geflechten Antoinette Rast-Eicher, Archeotex, Ennenda GL; Chrisitan Harb, Kantonsarchäologie Zürich Selzach, Altreu, Burgweg / SO Fragmente einer Speerspitze mit mineralisierten Pflanzenresten Andrea Nold, Kantonsarchäologie Solothurn Dielsdorf, Wydäcker, ZH Mineralisierte Holzreste an Grabbeigaben (Sax, Pfeilschäfte, Gürtelschnalle) Stefanie Bruhin, Schweiz. Nationalmuseum, Konservierung, Affoltern / Chantal Hartmann, Kantonsarchäologie Zürich Kloster Lorsch D Bauuntersuchungen, Renovation, Hölzer aus Mauerfugen Katarina Papajanni, Lehrstuhl für Baugeschichte, Historische Bauforschung und Denkmalpflege, TU München Karlsgraben, 86836 Graben, D Hölzer aus Rammkern-Sondierungen in der Fossa Carolina Eva Leitholdt, Christoph Zielhofer, Fakultät für Physik und Geowissenschaften, Universität Leipzig Eschenz, TG, 2012.064 Holzreste aus dem römischen Vicus Tasgetium Simone Benguerel, Amt für Archäologie des Kantons Thurgau, Frauenfeld Räucherholz Holzsplitter aus Fernost, Adlerholz (Aquilaria sp.) oder “Generikum? Gishan Schären, ZG
zum Bild des Monats Mikrofoto, Querschnitt von Tannenholz, durch Sedimentauflage stark gepresst Ein Stück eines Weidenstämmchens mit Schnittspuren an Seitenästen aus der von Franz Hau entdeckten jungsteinzeitlichen Siedlung Blatt- und Stängelreste an Speerspitze, durch Eisenoxid (Rost) mineralisiert Gürtelschnalle aus Grab 54 mit einem mineralisierten Holzrest (Weidenholz) Sehr fein verarbeiteter Lindenbast, an einem verkohlten Geflechtfragment Radialschnitt von Grabbeigabe: Erlenholz aus der Hallstattzeit Auf einer Tracheide liegen drei Hoftüpfel, die einen Hinweis auf die Art des Nadelholzes geben Sehr schlecht erhaltene Holzreste in einem Männergrab aus der Hallstattzeit. Das Holz ist bestimmbar. In den Mauern liegen originale Gerüsthölzer, oft bis tief hinter die Maueroberfläche durch Pilze und Insekten abgebaut. Die Analyse soll die Möglichkeit einer Datierung abklären Thuja, Spuren im Zusammenhang mit einem Gewaltverbrechen wurden untersucht Ausschnitt eines Ligusterstämmchens, dessen Alter bestimmt werden musste. Die Jahrringgrenzen sind manchmal schlecht erkennbar. Fische haben den Einbaum aus dem Mittelalter wohl schon lange entdeckt.... Ein Holz aus der Familie der Zypressengewächse - als Trägermaterial nicht geeignet! Detail der an den Boden aus Arvenholz angenähten Wand aus Weide, als Nahtmaterial sind gespaltene Lärchenzweiglein verwendet worden Ein kleiner Holzartefakt mit Eisennägeln und Bronzestiften, das Holz ist Buchsbaum Mikrostruktur des Pflanzenstängesl aus dem Sediment des "Lac Sidi Ali", Art noch unbekannt, aber sicher ein Vertreter aus der Verlandungszone des Sees Die Ausgrabung am Surenenpass, das rot/weisse Band markiert den Grundriss des wahrscheinlich eisenzeitlichen Gebäudes auf 1950 M.ü.M. Ein für die Bestimmung wichtiges Detail sind die feinen, aber deutlichen Schraubenverdickungen, selbst in dem sehr stark abgebauten Holz noch erkennbar. Mit den anderen mikroskopischen Merkmalen ist das Holz als Acer sp., Ahorn definiert. Das Stück Lärchenholz, vor dem Gletschertor des Unteraargletschers gefunden. Es stammt aus einer Zeit, in der der Unteraargletscher weit zurückgezogen war. Das Holz wird datiert. (Fotos: H. Bachofen, Fotomontage WS ) Sehr stark abgebaute Holzreste "Holzboden unter Stamnos" konnten als Eiche bestimmt werden Die Auswahl von für die Datierung geeigneten Holzkohlen ist bei solch kleinen Fragmenten nicht einfach Eines der Objekte, vor vielen Jahren mit damals üblichen Methoden konserviert, die Bestimmung ist dennoch möglich gewesen: Lindenbast ist hier das Material Ein Eckfragment eines Holzkästchens zeigt die Schwalbenschwanz-Verzinkung und die Oberflächenbearbeitung mit einem Zahnhobel (Eichenholz) Aufgrund der Jahrringkrümmung in Holzkohlen kann beurteilt werden, ob Stamm- oder Astholz verwendet wurde Olivensteine und Fragmente, verkohlt erhalten geblieben Ein Netzschwimmer (?) aus Pappelrinde, gefunden in der etruskischen Hafen-Stadt Spina Aufgrund des makroskopischen Bildes schon erkennbar: hier lieggt Parkett aus Robinienholz vor Aus dem Querschnitt eines gebrochenen Pfahles aus Eschenholz ragen eingewachsene Würzelchen von Wasserpflanzen Der Griff aus Buchsbaumholz dieses Schwertes deutet auf die gleiche Werkstatt wie beim Schwert aus dem Zugersee bei Oberwil hin An dieser eisernen Lanhzenspitze konnte anhand weniger mineralisierter Holzzellen ein Schaft aus Ahornholz nachgewiesen werden Eines der vielen vom gletscher freigegebenen Holzobjekte, ein Quirl aus Fichtenholz, mit Schnittspuren oberhalb des Astquirls Die Pistole eines im 16. Jahrhundert verunglückten Söldners, der Schaft ist aus Kirschbaum-Holz wunderschön gearbeitet worden Eichenholz, verkohltes Stammholz. Da nicht bekannt ist, wie gross der Stamm ursprünglich war (Baumalter), wird die Altersbestimmung relativ ungenau An einem Kiefernstamm aus dem Speerhorizont sind die Krallenspuren eines Bibers erkennbar, entstanden vor 320'000 Jahren Ein Buchenzweig ist verkohlt, die Rinde ist noch anhaftend. Durch die Entnahme des zuletzt gewachsenen Jahrringes erhält man eine sehr präzise Altersbestimmung Ein Tangentialschnitt von Pistacia sp., einer der Holzarten der Proben, die anderen Hölzer waren Wacholder, Toona sp., Sophora sp. und Adina sp. Herzlichen Dank für die Hilfe bei der Bestimmung an Jiang Xiaomei! Eine fossile Stammscheibe ist für die Winterausstellung auf dem Säntisgipfel vorgesehen, die Holzartenbestimmung ergab Abies alba, Tanne Querschnitt einer Probe von altem Parkett. Die Bestimmung ist nicht sicher möglich, ev. handelt es sich um eine Leguminose, Caesalpiniaceae. In den Löchern der Webgewichte haben sich teilweise Fasern erhalten - die Bestimmung soll zeigen, ob es sich dabei um Reste der Weberei handelt zu ANALYSEN 2012 zu ANALYSEN 2011 zu ANALYSEN 2014 zu ANALYSEN 2015 zu ANALYSEN 2016 zum Bild des Monats zu ANALYSEN 2012 zu ANALYSEN 2011 zu ANALYSEN 2014 zu ANALYSEN 2015 zu ANALYSEN 2016 zu ANALYSEN 2017 zu ANALYSEN 2017